Erfolgreiche Aufnahme in den Karateverband

Im Januar 2019 wurde der TuS Bietigheim in den Karateverband Baden-Württemberg e.V. Stilrichtung „Kempo“aufgenommen und hat nun die Möglichkeit an Prüfungen und Wettkämpfen teilzunehmen.

Dies war ein besonderes Anliegen unseres erfolgreichen Trainers Sergej Lang, der sich seit vielen Jahren für den Karatesport engagiert.

Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe und wünschen Sergej gutes Gelingen unter dem Motto:


Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst.

Gichin Funakoshi

Karate

Trainer

Sergej Lang, 4. DAN
Robert-Havemann-Strasse 22, 76467 Bietigheim
Tel.: 017642584252 (ab 18.00 Uhr),
E-Mail: langsergej@gmx.de

Liebe/r Interessent/in, verehrte Eltern!

Bitte lesen Sie diese Informationen, bevor Sie die Anmeldung abgeben und bewahren Sie diese bitte auf! Jede/r neue Sportler/in sollte zunächst einmal drei Trainingsstunden kostenlos besuchen, bevor er/sie sich zu einem Beitritt entschließt. Für weitere Fragen stehen Ihnen jederzeit Trainer, Geschäftsstelle oder die Vorstandschaft zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
Sergej Lang

TUS Bietigheim 1900 e.V.
Abteilung Turnen, Sportart Karate

Was ist eigentlich Shaolin – Kempo?

Das Wort „Karate“ stammt aus der japanischen Sprache und bedeutet so viel wie „leer“ (Kara) und „Hand“ (Te), also „leere Hand“. Diese Kampfsportart beinhaltet Stöße, Schläge und Tritte. Es haben sich in Asien im Laufe der Zeit viele Stilarten des Karate gebildet, eine hiervon ist das Shaolin – Kempo (chinesischen Ursprungs). In den Niederlanden und Norddeutschland, aber auch in der Schweiz gibt es von dieser Stilart viele Vereine, bei uns in Baden-Württemberg noch nicht. Das Kempo unterteilt sich wiederum in sogenannte „weiche Formen“ (wie Kung Fu) und „härtere“ Formen, ähnlich dem Karate.

Ohne auf die Geschichte weiter einzugehen, unterscheidet sich das Kempo von den bekannteren japanischen Karatestilen (z.B. Shotokan, Gojo – Ryu, Shorin – Ryu, Wado – Ryu, Kyoskushinkai usw.) ganz erheblich. Fließende Bewegungsformen bei den Katas (beim Kempo Sifat genannt) und Partnertechniken

(später auch mit erlaubten Waffen wie z.B.: Tonfa, Bo etc.), sowie Selbstverteidigung sind Inhalte der Gürtelprüfungen. Das Kempo ist vielseitiger und ermöglicht später den Schülern die Entwicklung eigener, sogenannter freier Techniken.

Wie bei den weiteren Karatestilarten sind die japanischen Namen, Wettkampfregeln bei Turnieren, sowie Ausführung von Techniken und Tritten identisch. Im Training und Wettkampf werden Techniken kontrolliert vor dem Kopf abgestoppt; dies erfordert vom Schüler ein großes Maß an Körperkontrolle und -beherrschung. Kempo ist eine sehr anspruchsvolle, jedoch sinnvolle und schöne Sportart, wenn man gelernt hat, sie zu verstehen. Jedes Training beginnt mit der Vorbereitung des Körpers auf den technischen Teil mit einer ca. 30-minütigen funktionellen Gymnastik. Sie enthält Übungen für den ganzen Körper, schult Schnellkraft, Ausdauer, Balance, Koordination und Dehnung. Eine der grundlegenden Voraussetzungen für einen DAN (= Meistergrad), welcher bei uns frühestens nach fünf Jahren regelmäßigen Trainings möglich ist, sind ab der ersten Stunde:

Geduld:

Auch wenn einige Übungen noch so einfach aussehen mögen, fällt das „Nachmachen“ schwer. Erst hiernach folgt das „Verstehen“.

 Disziplin:

Fast immer trainieren wir in einer großen Gemeinschaft. Nicht zuletzt aus Verletzungsgründen ist hier eine im Gegensatz zu anderen Sportarten strenge Disziplin unerläßlich.

 Beherrschung:

Die Kontrolle des eigenen Körpers und Geistes ist beim Budo (= der Oberbegriff aller Kampfsportarten ) ein unbedingtes Muß. Hierzu zählt auch das „Verlieren können“ bei Wettkämpfen, es ist viel schwieriger als ein errungener Sieg.

 Höflichkeit:

Als Grundwerte des freundlichen Umgangs miteinander werden gewisse Regeln, die in unserer Gesellschaft leider nicht immer vorhanden sind, beim Karate „aufgefrischt“. Die Achtung vor dem Partner, mit dem man trainiert, sowie das Betreten und Verlassen des Dojos (= Trainingsraum) werden durch eine Verbeugung symbolisiert. Der normale Gruß, wie z.B. „Guten Tag“, oder ein einfaches „Hallo“ vor und außerhalb dem Training fördern die Kameradschaft im Verein, auf die wir besonderen Wert legen.

 Konzentration:

Durch anstrengende körperliche Betätigung wird man bekanntlich müde, man kann sich nicht mehr konzentrieren. Karatetraining, regelmäßig betrieben, gewöhnt Körper und Geist nach und nach an die Belastungen und setzt Konzentrationsschwächen nachweislich herab. Dies wirkt sich auch positiv in der Schule aus.

 Bescheidenheit:

Im Training bedeutet dies: dem Partner helfen, wenn er schwächer ist, als selbstzufrieden über ihn zu lachen; außerhalb: seine eigenen Fähigkeiten nicht zur Schau stellen, sondern für sich behalten. Wer aufgefordert wird: „Zeig´ mir mal, was Du im Karate lernst!“, sollte den interessierten Frager mit zum Training bringen, damit er eigene und sicher bessere Erfahrungen selbst sammeln kann.

Dies alles liest sich sehr schwierig. Wenn man zudem einige der Fortgeschrittenen beim Training beobachtet, mag man meinen: „das schaff´ ich nie“. Doch jeder hat einmal angefangen und die Trainer wissen das. Alles dauert seine Zeit, einer lernt schneller oder bringt durch andere Sportarten vielleicht bessere Voraussetzungen mit, ein anderer nicht. Das Ziel steckt jeder selbst, wenn er die eigenen Grenzen erkennt. In unserem Verein zählt der Wert des Sportlers gemessen an seinem Charakter und nicht an seinem Leistungsvermögen.

Pflichten, Verhalten

Die Mitglieder haben gegenüber dem Verein neben den Rechten auch einige Pflichten. Dies gilt insbesondere für die Mithilfe bei Veranstaltungen und Aktionen des Vereins in der Öffentlichkeit. Weiter sollte jedem Mitglied bewußt sein, daß der Kampfsport im Training, nicht aber auf der Straße oder im Schulhof stattfindet. Schläger passen weder zum Sport, noch in den Verein. Daher werden Trainer und Vorstandschaft „schwarze Schafe“ dieser Art nicht in den Verein aufnehmen, bzw. bei evtl. bestehender Mitgliedschaft konsequent ausschließen. Dies kann ebenso der Fall sein, wenn sich ein Mitglied an Beschädigungen von Einrichtungen, Diebstahl o.a. beteiligt.

Verhaltensregeln beim Training

  • Zum ersten Training bringe normales Sportzeug und Duschsachen mit!
  • Lasse keine Sachen in der Umkleidekabine liegen!
  • Beim Training im Gymnastikraum laufe die Treppe nicht barfuß herab!
  • Lege sämtlichen Schmuck ( auch Ohrstecker und Lederbändchen ) vor dem Training ab, auch Kaugummi ist während dem Training nicht gestattet!
  • Verbeuge Dich beim Eintritt und Verlassen des Dojos!
  • Passe Dich in der Disziplin den anderen Sportlern an!
  • Befolge die Anweisungen und Korrekturen des Trainers!
  • Vermeide es, unpünktlich zu erscheinen und während dem Training das Dojo zu verlassen!
  • Halte Deine Finger- und Fußnägel kurz geschnitten, lange Haare halte mittels Stirnband zusammen!
  • Erscheine sauber zum Training!
  • Behandle Deinen Partner so, wie Du es selbst von ihm erwartest!
  • Lese die Informationen des Vereins!

 

 

Trainingszeiten

(kein Training in den Schulferien)

Mittwoch         18:30-19:30 Bambini Grundtraining (6-10 Jahre)

Mittwoch         19:30-20:30 Erwachsene (ab 18. Lebensjahr)

Donnerstag     17:00-18:00 Bambini Grundtraining (6-10 Jahre)

Donnerstag     18:00-19:00 Jugendliche Grundtraining (11-18 Jahre)