Boule

Tir au Fer

02. März 2026 | Von Stephan

Anfang Januar, genau gesagt am Sonntag, den 18. Januar fuhren zwei Mannschaften des TUS nach Grünwinkel, um zum Start der Glühweinturniere der Boule-Abteilung des TSV Grünwinkel zu zeigen, dass man auch in Bietigheim versteht mit Eisenkugeln umzugehen (siehe den Bericht im GAZ der Kalenderwoche 02). Nun gab es am vergangenen Sonntag die letzte Auflage der Turnierserie und unsere beiden Teams mit Franz und Gudrun sowie Isabel und Stephan ließen es sich nicht nehmen, noch einmal an den Start zu gehen.

Der Gegensatz hätte nicht größer sein können, im Januar frostige Temperaturen um den Gefrierpunkt, am Sonntag nun herrlich sonniges Frühlingswetter und T-Shirt trächtige 15 Grad. Pech für die Veranstalter, da sie wohl diesmal auf ihrem Glühwein sitzen blieben. Dagegen wurden schon am Morgen die ersten Biere über die Theke gereicht und spätestens zur Mittagszeit gab es für manche auch schon den einen oder anderen Pastis. Sage und schreibe Neunundfünfzig (59) Mannschaften (Doubletten) waren am Start und honorierten damit das Engagement und die schöne Anlage der Veranstalter. Von überall kamen die Spieler: aus dem Schwäbischen, aus dem benachbarten Elsass, aus Nordbaden um nur die zu nennen, denen wir dann auch innerhalb der vier Partien gegenüberstanden. Enorm auch wieder die Spreizung: es waren alle Ligen vertreten, von der Bundesliga bis hinunter zu uns Hobbyspielern, die sich in der Hardtliga vergnügen.

Die Boule-Gemeinde kommt von überall

Wir hatten Spaß und nette Kontakte und einen entscheidenden Lerneffekt. Alle (fast) Gegner beherrschten ihn. Die Rede ist vom Tir au Fer, dem Eisenschuss. Ein Mythos auf unserem Trainingsplatz, verbunden mit einem Raunen, sollte er einmal gelingen. Einmal! In Grünwinkel mussten wir zum Leidwesen wieder erfahren, dass er bei vielen anderen Spielern schnöde Normalität ist. „Es ist ganz einfach“ sagte Thomas aus Wiesloch: „Du musst einfach dein Donné vor die zu schießende Kugel legen, lockerer Armschwung und zack, triffst du die Kugel“. Und entsprechend sah es auch aus: locker und einfach. Mit einem aufmunternden Schulterklopfen und dem Spruch „Üb ein bisschen und Du wirst sehen, das klappt dann schon“. Also üben wir weiter und eines Tages macht es auch bei uns: <KLACK>.

Text und Bilder: Stephan

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