Endlich. Endlich kalt. Vorbei sind die schweißtreibenden Spiele im stechenden Sonnenschein. Im Schrank verstaut sind Sonnencreme und Sonnenschutz. Keine verzweifelte Suche nach Schatten mehr. Ausgetrunken ist der leichte Sommerwein.
Jetzt wird endlich wieder gefroren, kalte Füße gibt es umsonst, dazu schmeichelnde Handwärmer, Bollekapp für Kopf und Ohren. Und, endlich, endlich wieder kalte Eisenkugeln in den Händen. Das bedeutet, ja HURRA, es ist endlich wieder Glühweinzeit!
Und wir lösten gleich das erste Ticket, die erste Gelegenheit am Schopfe gepackt, los ging‘s am vergangenen Samstag in den kalten Norden. Die Wilde 13 aus Stutensee hatte eingeladen zu einem Doublette-Turnier mit Glühwein, Wildgulasch, Kaffee und Kuchen und weiteren Köstlichkeiten. Und sehr viele Boulespieler konnten angesichts dieses Angebots nicht widerstehen. Insgesamt 112 Spieler und Spielerinnen (56 Doubletten) aus der regionalen Bouleszene waren gekommen und tummelten sich auf dem großzügigen Gelände des Stutenseer Boulevereins.
Unsere Leidenschaft für Glühwein ist hinlänglich bekannt (siehe vergangene GAZ-Berichte) und so reisten wir mit fünf Mannschaften an. Unsere Mixte-Teams aus Christine und Michael, Gudrun und Franz, Margret und Hans-Jörg, Isabel und Stephan wurden flankiert vom reinen Männer-Team Holger und Thorsten. Und wie immer hatten wir viel Spaß. Trafen auf alte Bekannte, lernten aber auch viele neue Gesichter kennen und als gute Botschafter des TUS machten wir auch kräftig Werbung für unsere Abteilung und im speziellen für unsere Turniere.
Schlussendlich wurde es ein langer Tag, die Zeit verflog im Nu und unser letztes im Turnier verbliebene Team durfte fast schon in die Dunkelheit reinspielen. Dabei lag es diesmal gar nicht an den beiden, die ja als die ungekrönten Meister des langen Spiels gelten. Sei‘s drum, die Botschaft am Schluss ist bekannt. „Es ist doch nur ein Spiel“ von denjenigen, die einen eher suboptimalen Tag erwischten. Dagegen glückliche und zufriedene Gesichter bei denen, die ihre Spiele erfolgreicher gestalten konnten. Aber für uns alle gilt wieder einmal die Erkenntnis, dass wir uns auch auf solchen hochrangig besetzten Turnieren nicht zu verstecken brauchen. Und noch wichtiger: das nächste Glühweinturnier kommt bestimmt.
Text: Stephan
